Stadtjugendfeuerwehr

Vergangenen Samstag konnten sich die Jugendfeuerwehren der Stadt Barsinghausen wieder einmal im Wettbewerb messen. Beim diesjährigen Spiel ohne Grenzen galt es eine Rallye durch den Ort abzulaufen und an Stationen unterwegs Aufgaben zu bewältigen. So galt es zum Beispiel das Spiel Jenga in feuerwehrtauglicher Größe mithilfe eines hydraulischen Spreizers zu spielen, einen Verteiler auf eine Markierung zu manövrieren, Pömpel-Zielwerfen, Leinenweitwurf, die Länge des ausgefahrenen Rettungszylinders zu bestimmen oder Blätter zu benennen.

Nach getaner Arbeit konnten sich die Teilnehmer an einem Pizzawagen stärken und sich anschließend die Wartezeit bis zur Siegerehrung mit einer Fahrzeugshow verkürzen. Die Organisatoren hatten keine Mühen gescheut und von der Berufsfeuerwehr Hannover ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), von der Feuerwehr des Lufttransportgeschwader 62 aus Wunstorf ein Flugfeldlöschfahrzeug (FLF) und vom Landkreis Schaumburg ein Einsatzleitwagen 2 (ELW2) kommen lassen.

Auch in diesem Jahr fand wieder die Ferienpassaktion der Stadtjugendfeuerwehr auf dem Programm. Am 13. und 20. Juli nutzten insgesamt 55 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren das Angebot, um einmal hinter die Kulissen der Feuerwehr zu schauen und Antworten auf Fragen zu bekommen, die ihnen vielleicht schon lange in den Köpfen lagen.

Nach einer Begrüßung wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und auf dem Gelände der Feuerwehr Barsinghausen herumgeführt. Dort konnten sie sich die Fahrzeuge einmal genauer anschauen. Was hat die Feuerwehr für Geräte? Wo sitzen Feuerwehrleute, wenn sie zur Hilfe eilen? Und wie viele Personen passen in so ein Feuerwehrauto überhaupt hinein. Diese und viele andere Fragen wurden beantwortet. Auch ein Foto zur Erinnerung von sich auf dem Fahrersitz der Drehleiter durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Passender hätte es nicht sein können. Nach dem Wintereinbruch letzte Woche und dem letzten Tag der Winter-Paralympics in Pyeongchang fand auch bei unseren Jugendfeuerwehren in Barsinghausen die Winterolympiade statt. Ausgerichtet vom Löschbezirk Goltern spielten die 15 Gruppen aus 14 Wehren des Stadtgebietes in diesem Jahr Turnschuhhockey. Dieses doch eher unbekannte Spiel ist einer etwas näheren Erklärung wert. In einem Team aus fünf Spielern ziehen alle Spieler einen Schuh aus und benutzen diesen als Hockeyschläger. Gespielt wird mit einem Tennisball auf zwei Kästen als Tore. Am geschicktesten stellte sich dabei die Vereinigung aus Eckerde und Goltern an. Den Zweiten Platz sicherte sich die Jugendfeuerwehr Kirchdorf, gefolgt von den Kameraden aus Hohenbostel. In einem Kreativteil konnten sich die Jugendlichen einem Slalomparcours stellen, der mit Bobycar, Hüpfball, Skateboard und durch Laufen zurückgelegt werden musste. Hierbei konnte sich die Jugendfeuerwehr aus Göxe besonders geschickt zeigen. Nach den Grußworten von Bürgermeister Marc Lahmann und Stadtbrandmeister Dieter Engelke traten die erschöpften Teilnehmer wieder den Rückweg an.

Vergangenes Wochenende zogen 13 Jugendfeuerwehren aus Barsinghausen wieder in das jährliche Stadtzeltlager. Zusammen mit den Gästen aus Wurzen und Nemt bezogen die 130 Jugendliche mit den rund 60 Helfern und Betreuern das Lager neben dem Freibad in Großgoltern. Neben dem Gemeinschaftsgedanken konnten sich die Teilnehmer jedoch auch im Wettbewerb messen. Nach der ersten Nacht startete am Samstagvormittag ein Völkerball-Turnier. Die Mannschaften, welche die Gruppenphase überstanden hatten, spielten am Nachmittag in einer K.O.-Phase die ersten Plätze aus. Alle Gruppen, die bereits ausgeschieden waren, fanden sich wenig später im Freibad wieder, wodurch das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bei den sommerlichen Temperaturen mit Gelassenheit akzeptiert werden konnte. Nach der Abkühlung gab es noch eine Knobelaufgabe. In drei Dosen wurden Kugelschreiber, Schlüsselbänder und Kronkorken ausgestellt bei denen es Menge und Gewicht zu schätzen galt.

Für die Kinder- und Jugendfeuerwehren in Barsinghausen ging es am Samstag in die Marktstraße nach Barsinghausen. Dort stellten sie beim ersten Tag der Kinder- und Jugendfeuerwehren ihre Aktivitäten vor. Interessierte Kinder konnten an zahlreichen Mitmachaktionen wie Kistenstapeln, Feuerlöschtrainer, Kippbrett, Fotostation, Feuerwehrminigolf und Kinderschminken Stempel sammeln. Diese Stempelkarten nehmen am 24. September an einer Verlosung teil. Aber auch für die passiven Genießer wurde eine Menge geboten. Eindrucksvolle Vorführungen zu den Gefahren des Alltags, die in Spraydosen und brennendem Speiseöl stecken sollten zeigen was passiert, wenn falsche Löschmittel zum Einsatz kommen oder Spraydosen zu warm werden. Wird eine brennende Pfanne mit Wasser gelöscht, ist eine Fettexplosion unausweichlich. Das schlagartig verdampfende Wasser reißt das brennende Fett mit aus dem Topf. Die darauf entstehende Stichflamme würde in einem geschlossenen Raum einen erheblichen Schaden anrichten. Die Jugendfeuerwehr Barsinghausen zeigte wie sie mithilfe von Hebekissen eine Person aus einer Zwangslage befreit, die bei einem Unglück unter eine Palette gekommen ist. Und die Jugendfeuerwehr Egestorf demonstrierte eine angenommene Brandbekämpfung auf dem Thie.

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Die Stadtjugendfeuerwehr hat seit dem Jahr 2014 eine eigene Hüpfburg, in Form eines Feuerwehrautos. Sie misst 3,6 m x 5,6 m und bietet Spielspaß für sechs bis zehn Kinder im Alter von vier bis 14 Jahre.

Bei Interesse kann diese auch ausgeliegen werden. Ansprechpartner hierfür ist Michael Müller unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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